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Artikel zur Aufführung „Was will ICH“

…Man tritt auf der Stelle, man kommt nicht vom Fleck, man möchte gern, aber man traut sich nicht… Anke Loettel bringt in ihrem Stück „Was will ich“ genau diese inneren Eiertänze auf die Bühne… Und sie tut das auf angenehme, humorvolle Weise. Slapstick ist dabei, Pantomime und clowneske Selbstironie. Oft genug enstehen vielsagende Pausen, die die Zuschauer dazu motivieren, schmunzelnd mitzufühlen, die Handlung selbst weiterzudenken und bei sich selbst nach Parallelen mit der Kunstfigur „Wilma“ zu forschen… Anke Loettel hält jedem von uns den Spiegel vor… Dabei hilft das breite Repertoire an schauspielerischen Möglichkeiten, die ihr zur Verfügung steht. In dichter Folge zeigt sie sich traurig, verschmitzt, verzweifelt, beseelt, hoffnungsfroh und resigniert, tatendurstig und verklemmt… Die oft widersprüchlichen seelischen Aggregatzustände, die dahinter stehen, zaubert Anke Loettel im Sekundentakt so lebensecht, so tief empfunden auf die Bühne, dass man nicht müde wird, zuzusehen und zu staunen…     
Klaus Kleinmann, Märkische Oderzeitung

Tanz und Theater-Theater mit Seele-Artikel über WAS WILL ICH K.Kleinmann

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„Das Theater begeisterte die Zuschauer mit seiner besonderen Mischung aus Pantomime, Parodie und Musik. Linde Guthke (Querflöte) und Hanno Guthke (Akkordeon) setzten mit ihrer Musik nicht nur Akzente, sondern bildeten ein wesentliches Element der schrägen Inszenierung. Schnelle Wechsel vollzog La Lotte im Laufe der Vorstellung immer wieder, etwa von der Szene des frustrierten Putzteufels, der hin und wieder seinen Groschenheft-Träumen nachhängt, zu der absurd-komischen Staubwedel-Einlage, ein Meisterstück auf den Spuren des Darstellergenies Chaplin…“
Bad Kreuznacher Allgemeine

„Sie liebt es Tabus zu brechen, die man fast nicht spürt….ein Fenster zu sich selbst öffnen, sich erkennen, zu sagen: Ja, genau so ist es manchmal. Genau das tue ich mir doch auch immer an…könnte man ja eigentlich mal aufhören damit.“ Märkischer Markt

„Doch nicht die aufgesetzte, laute Komik ist es, die es zu einem Geheimtipp werden lässt, sondern die stille Ernsthaftigkeit, das genaue Beobachten kleiner Szenen, die jede/r so im Alltag halt erlebt. Lachen, Schmerz und Trost zugleich.“ Märkische Oderzeitung

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